Die Krankheit ist ein Signal für etwas das darauf wartet, dass es in Ordnung gebracht wird. In Ordnung gebracht wird etwas immer durch Liebe.

Der Autor dieser Zeilen ist Bert Hellinger.
Er ist Therapeut, Philosoph und einer meiner wichtigsten Lehrer und der bekanntesten Vermittler der systemischen Aufstellungsarbeit. Er hat diese Form der Bewusstseinsentwickung und Heilarbeit international bekannt gemacht. Er geht den Dingen auf den Grund und daraus ergeben sich neue, spannende und erhellende Erkenntnisse. Laut ihm ist Gesundheit eine Bewegung des Geistes und eine Bewegung der Liebe. Hier ein Auszug aus seinem Buch "Die Heilung":

In jedem Augenblick laufen in unserem Körper geistige Bewegungen ab. Wie viele Bewegungen wirken in uns zusammen, damit unser Körper am Leben bleibt! Es sind in jedem Augenblick neue Bewegungen, schöpferische Bewegungen.

Wenn wir uns zum Beispiel in den Finger schneiden, fängt sofort ein Heilungsprozess an mit unzähligen Bewegungen in unserem Körper. Wo kommen diese Bewegungen her? Sie kommen von einer geistigen Kraft. Diese Kraft ist jedem von uns auf eine besondere Weise zugewandt.

Wie schauen wir auf diese Kraft? Wie oft denken wir an sie? Sind wir mit ihr im Einklang? Werden wir von ihr getragen und geführt? Erlauben wir uns wahrzunehmen, wie wir von ihr mitgenommen werden? Gibt es eine größere Andacht als die Andacht vor dem Wirken dieses Geistes unmittelbar in unserem Körper, jetzt, die ganze Zeit ohne Unterbrechung?

Wie kommen wir in Einklang mit dieser Kraft?

Wir sammeln uns in unserer Mitte, in die Mitte unseres Körpers. Wir schauen auf die innere Bewegungen in uns. Sie alle sind die Bewegungen des Lebens. Jetzt überlassen wir uns dieser inneren Bewegung. Wir lassen uns erfassen von einer Bewegung des Geistes. Wir vertrauen uns dieser Bewegung an, über alle unsere Ängste hinweg, über unsere Müdigkeit hinweg, hin auf Neues und Größeres, hin zur vollen Gesundheit. Wenn uns diese Bewegung gelingt, sind wir mitten auf dem Weg zu neuen Ufern, zu neuen Ufern unserer Gesundheit.

Unseren Leib behandeln wir oft, als sei er unserem Geist untergeordnet. Wir behandeln ihn von oben herab, obwohl ohne den Leib kein Geist und auch sonst nichts, das aus sich heraus leben kann.

Hingabe

Wir gehen in unseren Körper. Wir begegnen in unserem Körper und in dem, was in ihm jederzeit abläuft, einer schöpferischen Macht, von der alles kommt, was da ist. Von ihr kommt unser Leben, wie es ist. Sie hält uns am Leben mit einer alles umfassenden Zuwendung und Liebe. Wenn etwas in unserem Körper in Not ist, kommt die Hilfe von ihr. Wenn eine Wunde heilt, ist in uns diese Bewegung am Werk.

Wir schauen auf diese Kraft mit Andacht. Wir übergeben uns ihr mit Hingabe, mit einem letzten Vertrauen. Wir übergeben ihr unsere Krankheit und alles, was wehtut. Über unsere Krankheit und unseren Schmerz führt uns diese Kraft zu einem volleren Leben, zum ganzen Leben. Sie bringt uns in Verbindung mit allen, die zu uns gehören, dass sowohl wir wie sie gesund werden.

Die heilende Bewegung

Die Krankheit ist ein Signal für etwas das darauf wartet, dass es in Ordnung gebracht wird. In Ordnung gebracht wird etwas immer durch Liebe. Vor allem durch eine Liebe für einen Ausgeschlossenen, der keinen Platz hat. Diese Liebe will immer mehr. Auch die Krankheit will mehr. Die Bewegung hin auf mehr ist eine Bewegung hin auf Gesundheit. Jetzt spüren wir in unseren Körper hinein und schauen auf eine Krankheit oder einen Schmerz. Wir gehen mit unserer Krankheit und unserem Schmerz in eine Bewegung auf mehr hin, in welche Richtung auch immer. Die Gesundheit ist eine Bewegung des Geistes und eine Bewegung der Liebe.

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Silvia Brejcha
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