Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft und trotzdem leiden immer mehr Menschen an Erschöpfung und Ausgebrannt sein und an diffusen Gesundheitsproblemen. Woran liegt es, dass wir so aus dem Gleichgewicht geraten sind? Sind es äußere Einflüsse, die auf uns wirken oder überholte Verhaltensstrategien, die zur Entfremdung von uns selbst führen?

Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Systeme und Werte sind im Umbruch. Die vermeintlichen Sicherheiten, die wir in diesen Strukturen zu finden glaubten, versagen. Unsicherheit, Unruhe, Zukunftsängste wirken auf den Menschen. Äußere Umstände sind jedoch nur ein Teil des Problems, denn alles was von außen auf uns wirkt, verliert an Bedeutung, wenn wir in uns ruhen und mit uns im Einklang sind. Wird nur Oberflächenbehandlung durch Freistellung und Antidepressiva vorgenommen, bleibt das Problem weiterhin bestehen und die Betroffenen kommen aus dem Erschöpfungskreislauf von allein nicht heraus.

grashalm-mit-wassertropfenWie im Makrokosmos, so im Mikrokosmos. Auch die in unserer Persönlichkeit verankerten Denk- und Verhaltensmechanismen, die den neuen Anforderungen und Bedürfnissen nicht mehr entsprechen, kommen an ihre Grenzen. Die einseitig auf Leistung, Aktivität und Konsum ausgerichteten Werte fordern ihren Preis. Ist das Konsumieren, der Kauf des zwanzigste Paars Schuhe, des aktuellsten Mobiltelefons, eines noch schnelleren Wagens etc. wirklich das, was wir brauchen? Oder ist es vielmehr der Versuch eine Angst zu kompensieren, sich den Trends anzupassen, nur um sich zugehörig und sicher zu fühlen oder eine innere Leere auszufüllen?

Es ist Zeit, mehr nach innen zu blicken, in die Stille und Ruhe zu gehen, um sich wieder zu finden. Um zu erkennen, was für einen wirklich von Wert ist, was die tatsächlichen Bedürfnisse sind und was unsere Seele nährt.

Wir haben jedoch vor lauter Hektik und Gier nach mehr unsere Seele aus den Augen verloren. Die religiösen Konzepte und die  „Scheinheiligkeit“ vieler ihrer Protagonisten bieten den Menschen nicht mehr den Halt und die Unterstützung, die für die aktuellen Situationen benötigt werden. Doch unsere Seele ist ausgedörrt. Sie kann in dieser Wüste nicht überleben. Sie benötigt Seelennahrung und die individuelle Rückverbindung zum Göttlichen, unabhängig von religiösen Ausrichtungen. Aus der Verbindung zu einer übergeordneten, geistigen Kraft, können wir unsere Kraftquellen erneuern und uns auf das für uns Wesentlichen ausrichten. Mit Leichtigkeit gelingt uns der Neustart aus der Verbindung zu den uns eigenen schöpferischen Kräften. Wir sind aufgerufen uns zum Meister oder Meisterin unseres Lebens zu entwickeln. Nicht im Außen, sondern in unserem Inneren ist das zu finden, wonach wir suchen. Die Krise ist die Chance für die Entwicklung eines neuen Bewusstseins und das Erschaffen einer neuen Welt.

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Silvia Brejcha
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