Unsere Welt ist in einen ziemlichen Wirbel geraten. Die alten Monster wie Rasissmus, Sexismus, Populismus, die wir schon überwunden glaubten, kommen wieder an die Oberfläche. Vielleicht müssen wir ihnen wieder direkt ins Gesicht sehen um zur Einsicht zu gelangen - der einzige Weg zu positiver Veränderung liegt in uns selbst. In dem wir uns aus Abhängigkeiten lösen und den eigenen Schatten statt durch Projektion auf den anderen im Außen, in uns entdecken und erlösen. Doch oft muss erst das Tal durchschritten werden, bevor es wieder aufwärts gehen kann.

Havel-Globale RevolutionWie man an den weltweiten Tendenzen sieht, bäumt sich das Patriarchat ordentlich auf und will uns alte Machtverhältnisse und Abhängigkeiten als Lösung vorgaukeln. Menschen erhoffen sich durch die Wahl der entsprechenden Person, die diese alten Werte vertritt, Schutz vor Umbruch und Gefühlen von Unsicherheit und Angst. Sie verlangen Veränderung, ohne zu erkenne, dass diese nur aus dem eigenen Inneren entstehen kann. Die Welt ist im Umbruch, alte Systeme und Strukturen funktionieren nicht mehr, das Ungleichgewicht wird immer größer und wir spüren, da muss sich etwas ändern und Altes Neuem Platz machen. Diese Übergangsphase ist jedoch schwierig. Denn das Neue ist noch nicht erdacht, noch nicht entwickelt und somit auch nicht greifbar. Auf alte Mechanismen zurückzugreifen, die zwar keine Verbesserung bringen, oft sogar das Gegenteil bewirken, ist ein alter Trick. Auch in der persönlichen Entwicklung begegnen wir diesem Umstand. Das Unterbewusstsein wählt das Vertraute oft Negative, aus der Annahme, dass dies mehr Sicherheit bietet, als sich dem Neuen wirklich zu öffnen. Die Welt scheint in dieser Phase zu sein und nochmal eine Runde im Alten drehen zu wollen. Doch die Vergangenheit kann keine Lösung für die Zukunft sein.

Auf alte Mechanismen zurückzugreifen ist ein alter Trick

Dem Neuen können wir uns nur furchtlos stellen und uns behutsam herantasten, auch wenn es sich wie eine Fahrt im Nebel anfühlt, wo wir erst mal nicht wissen und nicht verstehen. Denn über das Neue haben wir keine Kontrolle. Angst und Ungeduld und die Überzeugung, selbst nichts bewirken zu können, öffnet alten, radikalen und kurzsichtigen Konzepte wieder Tür und Tor. Manchmal ist das notwendig, damit auch alle verstehen und begreifen. Durch das Sichtbar werden, kann uns dieser kollektive Schatten bewusst und vielleicht geläutert werden. Wenn die damit verbundene Ent-Täuschung geschieht und das Ego durch Schmerz wachgerüttelt  wird, können die alten Fesseln abgestreift werden.  

Wenn wir diese Bewegung konstruktiv gestalten wollen, dann können wir dies, indem wir bei uns selbst bleiben und überprüfen, wo es noch in uns Intoleranz und Ausgrenzung, Krieg im Kopf, Mangel, Hass und Rachegelüste  gibt und diese Muster lösen. Dann werden sie uns auch nicht mehr im Außen gespiegelt. Statt andere anzuklagen und für unsere Misere verantwortlich zu machen und damit die Ohnmacht zu vergrößern, können wir nach Wegen suchen, in die Eigenverantwortung zu gehen und die Welt aktiv zu einem besseren Ort zu machen, statt passiv zu erwarten, dass es jemand für uns tut.

Finde Möglichkeiten, wo du dich einbringen und selbst wirksam werden kannst

Entscheide dich jetzt für etwas Neues in dir und nimm dein Schicksal selbst in die Hand. Finde Möglichkeiten, wo du dich einbringen und wirksam werden kannst. Du hast alles was du benötigst in dir. In dir ist ein mächtiges Potenzial, das sich entfalten will. Entscheide dich für die Liebe, für den Frieden und für Toleranz und Großzügigkeit. Gib positiven Menschen und Projekten deine Aufmerksamkeit. Glaube an dich und vertraue ins Leben, auch wenn die Umstände gerade nicht so schillernd sind. Vermeide Angriff und Destruktivität, harsche Kritik und Schwarz-Weiß-Denken. Niemand ist perfekt, niemand ist nur schlecht und alles ist mit einander vernetzt und die Welt sehr, sehr komplex. Oft erkennen wir erst aus dem Rückblick, wofür manches notwendig war. Es gibt viele verschiedene Perspektiven, viele Wege und viele Wahrheiten. Manchmal bringen selbst Irrwege Erkenntnisse, die letztlich zum Ziel führen. Mehre positive Energie und du wirst eine positive Entwicklung erleben. Sei du die Veränderung, die du dir wünschst.

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Silvia Brejcha
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